KAROLA MESSNER

Philosophie

“Globales Denken bedeutet, sich selbst in einem grösseren Zusammenhang zu sehen:
Es gibt schon mehr als genug Menschen auf der Welt, aber wir wollen trotzdem mehr werden. Wir haben schon alles, aber wollen ständig mehr haben. Aber was hilft es mehr zu bekommen, wenn man doch nie genug bekommen kann?”(KM)

Moral, Verbrechen, Gewissen, Erbsünde

Unsere Charakterzüge wurden durch die natürliche Auswahl geprägt. Wir sind die Kinder der Menschen, denen es am besten gelungen ist zu überleben und sich zu vermehren. Zusammenarbeit  und Bildung einer Gemeinschaft gibt Vorteile im Konkurrenzkampf und auch den notwendigen Schutz, um eine Familie zu gründen und Kinder zu erziehen. Zusammenarbeit setzt Ehrlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme voraus, und vor allem, dass der einzelne nicht nur für sich selbst sondern auch für das Wohl der ganzen Gruppe sorgt. Deshalb wurde moralisches Verhalten ein Teil unseres Wesens. Das Gewissen errinnert uns an unsere Verpflichtungen der Gemeinschaft gegenüber wenn wir zu viel an den eigenen Vorteil denken.

Leider gibt eine Gemeinschaft, dfaviie auf gegenseitiges Vertrauen baut, Möglichkeiten zum Gewinn, wenn man dieses Vertrauen missbraucht. Betrug lohnt sich. Deswegen liegt auch verbrecherisches Verhalten unserem Charakter sehr nahe (die Erbsünde).

Die Gemeinschaft braucht Mitglieder um zu funktionieren. Alle Mitglieder sind wertvoll. Wird das Essen knapp, gilt es zu überleben. Hier sind alle Mittel erlaubt: Arbeit, Diplomatie, List, Diebstahl, Betrug, Gewalt und Mord.  

Eine Gemeinschaft, deren Mitglieder sich ständig gegenseitig betrügen, ist nicht länger erfolgreich, deshalb muss Verbrechen mit allen Mitteln bekämpft werden. Auf der anderen Seite ist Loyalität zu einer schlechten Gemeinschaft genauso ungünstig. Hier wäre es besser einen Machtumsturz zu provozieren. 

Alle Menschen tendieren dazu ein Verhalten als entweder positiv oder negativ zu bewerten. Aber es ist oft das richtige Gleichgewicht zwischen Protest (Verbrechen im Auge des herrschenden Systems) und Loyalität (Konformität mit dem herrschenden System), das dem Erfolg der Gemeinschaft zugrunde liegt.

 

Stolz über die Einsicht

Die Einsicht über die grundlegenden Lebensbedingungen, dass alles Leben durch natürliche Auswahl und Evolution geformt ist, dass wir selbst kein Privileg über anderes Leben haben, ist vielleicht das einzige, das die Menschen von Tieren unterscheidet. Diese Einsicht kann vielleicht dazu führen, dass wir versuchen, das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Arten und der Umwelt wieder herzustellen, das wir mit unserer rücksichtlosen Ausbeutung der Natur im Begriffe sind für immer zu zerstören.

 

Trost im erprobten  Design unserer Erbmasse

Unsere Erbmasse trägt alle erfolgreichen Lebensformen, von der ersten organischen Verbindung vor ungefähr eine Milliarde Jahre bis zu den komplexen Formen von heute, in sich.  Deshalb kann man sich auf die Erbmasse verlassen. Nur aus vollkommener Unkenntnis wagt man etwas zu manipulieren, dass das Ergebnis von unzähligen Versuchen unter einer Milliarde Jahre ist. Machen wir weiter damit unsere Erbmasse und Umwelt zu manipulieren, werden wir vielleicht bald dazu gezwungen sein einer Lebensform den Vortritt zu geben, die besser als wir selbst den neuen Voraussetzungen, die wir schaffen, angepasst ist.

 

Präsentation der Bücher (nur auf schwedisch)

Nobelpriset

Tartaros

Niagarafallet